Frueherkennung     Anmeldung unter Telefon: 052 267 68 55

Hier erfahren Sie etwas über den Verlauf einer psychotischen Entwicklung sowie über die Ziele und den Inhalt der Abklärung in der Früherkennungs-Sprechstunde (FES).

Es ist bekannt, dass einer ersten akuten psychotischen Episode eine Vorphase, die sogenannte Prodromalphase, die bis zu fünf Jahre dauern kann, vorausgeht.
All die oben erwähnten Symptome können Anzeichen für eine Prodromalphase sein. Dieser Begriff beschreibt erst retrospektiv, also nach Ausbruch einer Psychose, die Vorphase der Erkrankung.
Da zum Zeitpunkt der Untersuchung noch nicht klar ist, ob sich tatsächlich eine Psychose entwickelt, wird in der Literatur von einem erhöhten Psychoserisiko (auch „ultra high risk“ (UHR) oder „at risk mental state“ (ARMS)) gesprochen. 
Ein Ziel der FES ist es herauszufinden, ob der Patient ein erhöhtes Psychoserisiko hat. Dazu ist es notwendig spezialisierte, klinische Untersuchungen durchzuführen.
Ein weiteres Ziel ist es, die Dauer der unbehandelten Psychose (DUP) (<1 Jahr) zu verkürzen, da sie die Erkrankung negativ zu beeinflussen scheint.

Früh-Erkennen:
Früh-Handeln:

Literaturliste