Vorrangig geht es bei der Früherkennung um schizophrene Psychose
Die Lebenszeitprävalenz von Schizophrenie beträgt rund 1%. In der Region Winterthur - Zürcher Unterland sind 4000 Menschen an Schizophrenie erkrankt. Jedes Jahr kommen etwa 60 Ersterkrankungen hinzu. Die schizophrenen Störungen zeigen in vielen Fällen einen chronischen Verlauf. Für Betroffene und Angehörige bedeutet das oft, über viele Jahre hinweg, ein schweres Leid.Je eher eine psychotische Entwicklung erkannt wird, desto besser ist die Prognose. Weitere positive Effekte sind eine verbesserte Remission der Symptomatik, eine höhere Compliance sowie ein vermindertes Rückfallrisiko, um nur einige Aspekte zu nennen, zu erwarten.
Nachfolgend werden Symptome genannt, die eine Abklärung notwendig machen!
Von der Umgebung und vom Betroffenen selbst festgestellt und beklagt:
- Einbruch in sozialer oder beruflicher Leistungsfähigkeit. Der Patient berichtet dann über Überforderungen durch den Alltag, in Beruf, Haushalt und Beziehungen.
- Angstsymptome
- Gereiztheit
- Deprimiertheit
- sozialer Rückzug
- Lustlosigkeit
Er berichtet über Veränderungen der/ des
- Konzentration (z.B.
erhöhte Ablenkbarkeit, schnelle Ermüdung)
- Aufmerksamkeit (z.B.
Sprachverständnisstörung)
- Wahrnehmung (z.B.
Überempfindlichkeit des Sensoriums)
- Denkens (z.B.
Gedankenrasen, "Mühe mit dem Denken")
- Gefühlslebens (z.B.
Gefühl des Andersseins, Entfremdung)
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